Bündnis gegen Schwarzarbeit geschlossen

csm_Wir_verstehen_unser_Handwerk_79ef59a138Am 4. Juni 2014 haben der zweite Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hoffmann, der Vizepräsident vom Zentralverband der Elektrohandwerke (ZVEH), Lothar Hellmann und Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble in Berlin ein Bündnis gegen Schwarzarbiet im Elektrohandwerk verabredet. Damit haben wir als Tarifvertragsparteien mit dem Bundesministerium für Finanzen und den Zollbehörden ein umfangreiches Handlungs- und Kontrollprogramm vorgelegt, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen und die Einhaltung der Mindestentgelte zu sichern.Ziele sind:

  1. Die Beachtung der bundesweiten elektrohandwerklichen Mindestentgelte als Mindeststandards.
  2. Ein gemeinsames präventives Handeln zur Vermeidung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und die Schärfung eines allgemeinen Bewusstseins für die negativen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.
  3. Die Förderung eines fairen Wettbewerbs unter gleichen Bedingungen statt ruinöser Preiskonkurrenz durch illegale Praktiken.
  4. Die ordnungsgemäße Entrichtung von Sozialabgaben und Steuern durch alle Unternehmen der Elektrohandwerke.
  5. Ein konsequentes, gemeinsames Vorgehen bei der Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen gegenüber Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Auftraggebern bei der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und gewerbsmäßiger Schwarzarbeit.
  6. Die Fortentwicklung bestehender Tarifverträge zur Förderung der Zukunftsfähigkeit der Elektrohandwerksbetriebe und ihrer Arbeitnehmer durch die Tarifvertragsparteien.

Alwin Boekhoff, Verhandlungsführer Elektrohandwerk Bundesrepublik Deutschland vom IG Metall-Vorstand: “Wir müssen den Sumpf von Dumpinglöhnen und Wettbewerbsverzerrungen inkl. der Schwarzarbeit endlich rocken legen. Mehr Kontrollen der Zollbehörden sind dafür ein geeignetes Mittel. Wir appellieren an alle Arbeitgeber und Beschäftigte, den Behörden Missbrauch zu melden, damit im Elektrohandwerk in den nächsten Jahren keine weiteren ordentlichen Arbeitsplätze verloren gehen und die Arbeitnehmer ein Einkommen zum Auskommen haben.”

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>